Blogtour #nähenmachtsüchtigbuch

Seit gestern läuft unter #nähenmachtsüchtigbuch eine kleine, aber feine Blogtour bzw. Vorstellungsrunde von Petras neuem Buch. „Nähen macht süchtig“ – so der Titel des Buches – ist ein Fakt, was sich denn auch gleich in unserer Blogtour-Gruppe gezeigt hat, in der es bei den wenigsten bei einem der Projekte aus dem Buch geblieben ist. Auch bei mir ist das mit der Nähsucht die Tage etwas eskaliert.

[Kooperation*] Das Buch ‚Nähen macht süchtig‘ richtet sich primär an NähanfängerInnen, bietet aber auch für solche, die schon länger der Nähsucht verfallen sind, Inspiration und Ideen, ideal zum Schmökern bei einer Tasse Tee oder Kaffee. 😉 Für Nähneulinge lässt sich mit jedem Projekt etwas Neues lernen, zudem gibt es einen klar gegliederten und informativen Grundlagenteil – den ich aber aus Gründen, ich gebe es zu, nur diagonal überflogen habe.

Kleinkram, Dekozeug, Anziehsachen: Die Projekte sind vielseitig, und wer sich quer durchs Buch näht, begegnet den unterschiedlichsten Stoffen und Materialen, von Webware bis Jersey, von Kork über Seil bis Folie. Und dies hat mich, als eher alte Nähhäsin, an diesem Buch am meisten begeistert, bringt diese Vielfalt doch einfach viel Inspiration.

Als erstes Projekt wollte ich ein für mich neues Material ausprobieren und habe für unsere drei Töchter transparente Kosmetikbeutel bzw. Krimskramtäschchen genäht, treffen die doch genau ihren Geschmack und besteht bei den dreien immer Bedarf für Kleinkrimskrams-Aufbewahrung. Dafür habe ich auch den Teflonfuss für meine Nähmaschine nach gefühlt hundert Jahren endlich aus der Originalverpackung befreit.
Die Töchter haben viel Freude an ihren Täschchen, das Nähen war keine Hexerei, war jetzt mit der Folie aber auch nicht so der Riesenspass. Die Technik der Origami-Ecke, die ich tatsächlich noch nicht kannte, die macht dafür richtig Spass, so simpel und doch so effektvoll.

Nicht nur Nähen macht süchtig, nein hier gilt das auch für Restenverwertung. Bereits bei den Täschchen habe ich kleine Webware-Reststücke, zu Schrägband verarbeitet, verwendet. Perfekt für #Restenverwertungdeluxe ist auch der kleine knuffige Igel, der als Nadelkissen angedacht ist, aber auch ein prima Kuscheltier – dann natürlich ohne Stecknadeln-Stacheln – abgibt. Ich habe für meinen Igel die letzten Fitzelchen des Jet-Jacquard verwendet, dazu ein Reststück Sommersweat in Taupe. Das Schnittmuster habe ich etwas hochkopiert und die Schnittteile mit Vlies verstärkt bzw. weniger dehnbar gemacht. Fürs Shooting erhielt der kleine Kerl Nadelstacheln, da er aber nun als Kuscheltierchen verschenkt wird, habe ich noch ein paar Stacheln mit Metallicgarn gestickt.

Da es mir die Technik der Origami-Ecke bei den transparenten Täschchen so angetan hatte und ich in meinem Stoffschrank noch ein Stück Kunstleder fand (von dem ich echt nicht weiss, wie und wofür es dahingekommen ist …), habe ich gleich noch den Shopper nachgelegt, der im Buch aus Kork genäht wird. Das Kunstleder hat viel weniger Stand als Kork, weshalb die Tasche „beuteliger“ daherkommt. Dafür ist sie mit einem Loxx-Verschluss und einer RV-Innentasche aufgepimpt – einfach zu nähende Projekte laden einfach besonders dazu ein, sich diesbezüglich auszutoben.

Das vorerst letzte Projekt, welches ich aus dem Buch genäht habe, fällt hier in die Kategorie ‚an oldie but goodie‘:  Ich liebe es, diese Seildingens zu nähen, das ist einfach so wunderbar meditativ. Ich gestehe: Ropebowls-Nähen macht süchtig.
Da diese Körbe und Schalen schon in unterschiedlichsten Grössen und Ausführungen überall in unserem Haus zu finden sind, habe ich diesmal ein adventliches Ensemble aus Schale und kleinem Untersetzer genäht – mit goldenen und glitzernden Akzenten aus Stoffstreifen, die um das Seil gewickelt werden. Nicht dass ich die Anleitung aus dem Buch wirklich gebraucht hätte, aber wie sagte Änni gestern so schön: Es ist schon fein, wenn die perfekte Stichbreite für die Seildicke da steht – und frau nicht probieren, dafür gleich losmeditieren kann.

 

Wer nun neugierig geworden ist: Werft unbedingt auch mit meinen Blogtour-Gspänli einen Blick ins Buch und schaut, was sie genäht haben – und wie hoch der Suchtfaktor ist: 😉

 

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Und wenn du am liebsten gleich selbst im Buch schmökern und losnähen möchtest, dann hast du bei Petra aka pedilu bis Donnerstag hier die Chance, eines von drei Büchern zu gewinnen.

Viel Spass beim Schmökern, Lesen und Nähen wünsche ich euch!
Kathrin

 

 

*Werbung | Dieser Beitrag enthält Werbung. Das Buch von Petra Wünsche, Nähen macht süchtig, wurde mir von der Autorin und dem EMF-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich nähe und zeige aber nur, was mir wirklich gefällt. Auf meinem Blog vertrete ich meine Meinung.

 

 

 

2 Gedanken zu „Blogtour #nähenmachtsüchtigbuch

  1. Kirsten

    Hallo Katrin,
    so viele schöne Projekte und tatsächlich dachte ich, dass ich die Einzige wäre, die noch nie Origami Ecken genäht habe :-). Deine Tasche sieht wirklich super aus, wozu Stoffreste doch immer wieder gut sind.
    Liebe Grüße Kirsten

    Antworten
  2. Petra

    Liebe Kathrin,
    da kann ich mich jetzt echt nicht entscheiden, welches Projekt mir am besten gefällt. Du hast sie einfach alle so harmonisch umgesetzt. Und bei den Resteverwertungs-Projekten gewinnst du mein Herz ja sowieso immer :.)
    Danke dir für die tollen Projekte!
    Liebe Grüße! Petra

    Antworten

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